Random

Donnerstag, 23. März 2017

Nara und Tag 17

 
Nara und seine Rehe

 
Tag 17

Ryokan-Tempel-Dingsi

Wir schlafen bis auf eine Nacht komplett immer per Airbnb sonstwo. Hier also unser Eindruck aus einem japanischen Gasthaus: 

Ein Raum mit Tatami-Matten und Papier-Schiebetüren erwartete uns. 

 
Außerdem bekamen wir Tee und ein Mochi mit süßer Bohnenpaste innendrin.

Das Haus verfügt über ein Bad. Erst muss man sich ganz gründlich an den Duschplätzen reinigen und dann steigt man in das (sehr) warme Wasser. Dabei dürfen weder Seife noch Haare noch sonst was in das allgemeine Badebecken gelangen.

Dieser Tempel hat für sein Essen sehr gute Bewertungen bekommen. Ich kann verstehen, warum.

Während die Gäste beim Abendessen sind (man wird dazu übrigens abgeholt), schleichen sich die Bediensteten (Mönche?) wie die Heinzelmännchen ins Zimmer und bereiten die Futons vor. Dafür verrücken sie den Tisch und richten alles 1x her.

Morgens gab es eine Art Andacht, bei der nur Tempel-Schlafgäste teilnehmen durften. Ein Teil wurde anschließend nochmal in englisch erklärt.


Frühstück







Koyasan

Gestern sind wir in aller Frühe (wieder mal 4Uhr) Richtung Koyasan aufgebrochen.

Katrin testet das erste mal ein Melonenbrötchen - die übrigens nur nach Melone aussehen und einfach einen leichten Zuckerüberzug haben. Aber es gibt auch grüne Brötchen, die mit Melonenmus gefüllt sind.

Wir sind eine ganze weile Zug gefahren...
 
...und dann noch eine Weile Bus.

Das ist Koya-Kun. Er ist das Maskottchen, das anlässlich der anstehenden 1200Jahr-Feier eingeführt wurde. Er begegnet einem vor so ziemlich jedem Laden.

Endlich weiß ich, woher die Inspiration für die Dragon Quest Schleime kommt. Die Tropfenform findet man an Grabstätten tatsächlich überall. Ich konnte mir diesen Schnappschuss nicht verkneifen.
Hier befindet sich der Eingang zu einer sehr großen Grabstätte, an dessen Ende sich ein Heiligtum findet.

3 Ausführungen eines Motivs - so ist für jeden Geschmack was dabei (oder auch nicht)

Da wir unglaublich früh dort waren, war kaum jemand unterwegs und wir konnten die Ruhe und den Frieden dieser Anlage voll auskosten.

Die Grabanlagen lassen auf den finanziellen Stand der Verstorbenen schließen. Mehr Kohle = mehr Deko und Bauten.

Größere Firmen haben hier Firmengräber, mit denen sie ihren verstorbenen Mitarbeitern gedenken. Diese Rakete gehört zu einer Forschungseinrichtung, wenn ich das richtig verstanden habe.

Anschließend folgten weitere Tempelanlagen, die auf dem Koyasan alle dicht beisammen liegen. 

Inzwischen waren wir gut durchgefroren und froh über den Tee, den wir im ersten Tempel bekommen haben.

Da ging es uns doch gleich viel besser.

 
Buddhistisches Mittagessen

 

Danach folgten die weiteren Tempelanlagen und Schreine des Koyasan.

Dieser Baum muss so unglaublich groß gewesen sein!
Das war Deko in einem der Tempel.

Ein Blick in Koyasans Straßen


Kyoto - Burg Nijo

Nach unserem Tag in Osaka sind wir nach Kyoto gefahren. Das liegt relativ dicht beieinander und ließ sich ruckzuck erreichen.
Bisher hatten wir mit dem Wetter großes Glück, aber an diesem Tag leider nicht. Es regnete sich ein.
Wir haben als erstes die Burg Nijo besichtigt. Alles was für danach kam, haben wir abgebrochen, da Katrins Schuhe durchnässt waren und ich Sorge um meine Businessklamotten hatte.

Burg Nijo besitzt hübsche Grünanlagen.

Burg Nijo von außen. Innen werden Wandmalereien ausgestellt, die nicht fotografiert werden dürfen.
Außer gibt es dafür eine hübsche Teichanlage.

Die sieht auch bei Regen sehr gut aus.

Dann ist Katrin zurück nach Osaka gefahren und ich habe mich nochmal auf meinen Termin vorbereitet. Wenn man schon mal in Japan ist, muss man schließlich alle Möglichkeiten nutzen, die sich einem bieten:

Das Nintendo-Headquarter war irgendwie überraschend sachlich gehalten.

Hier sehen wir den Unterschied zwischen Japanke und Ankela Merkel.

Okonomiyaki

Okonomiyaki sind eine Spezialität aus Osaka. Es sind quasi Pfannkuchen aus Ei und Kohl mit ganz diversen anderen Dingen. Es schmeckt sehr lecker ~
 
So sah unser Okonomiyaki aus.

Das ist das süße beschwipste Pärchen, was uns Soba-Nudeln ausgegeben hat ~

Die Küche befindet sich hier im Gastraum (deswegen konnten wir trotz Begegnung mit der Ratte sicher sagen, dass keine Ratte an unserem Essen war)

Wir saßen direkt an der Theke, sodass wir wunderbar beim Kochen aller möglichen Gerichte zuschauen konnten :]

Burg Osaka

Dann wollen wir mal beginnen: Inzwischen sind wir in Osaka. Das erste, was wir unternommen haben, bestand aus der Besichtigung von Burg Osaka.

Das Burggelände wird dabei von einem Graben von der restlichen Umgebung abgegrenzt.

Außerhalb der Burg befinden sich Parkanlagen.

Das ist die Burg selbst.

Drinnen gibt es Bereiche, die nicht fotografiert werden dürfen, weil sie historische Dinge wie extrem aufwendige Rüstungen zeigen (so in etwa) - aber unten kann man mit nachgebildeten Helmen gegen Gebühr Fotos schießen.

Oben gibt es eine Ausstellung (Fotos erlaubt) zu einem Wandgemälde auf dem eine Schlacht dargestellt wird. Allerdings ist alles in Japanisch, sodass ich einfach nur die Nachbildung mit Figuren festgehalten habe.

Ganz oben befindet sich eine Aussichtsplattform.

 
Von dort konnte man unter anderem ein Baseball-Feld sehen, in dem gerade gespielt wurde. Japaner sind große Baseball-Fans!